Grüne finden viel Lob für Umweltprojekte in Oberhaid
21. Juni 2010
Im Maintal entsteht ein Naturwaldreservat
Oberhaid. Die ersten Ansätze dazu liegen schon mehr als acht Jahre zurück, nun ist es so weit, die Gemeinde Oberhaid richtet das bislang einzige kommunale Naturwaldreservat Oberfrankens ein und erntet dafür große Anerkennung von den Grünen. Mehr »
Aktuelles aus der Kreistagsfraktion
--- Gerlinde Fischer neue Fraktionsvorsitzende --- Enttäuschung über Klimaallianz --- Grüne fordern Verbesserung des ÖPNV im Landkreis --- Aufruf zur Teilnahme an Gegendemonstration zum NPD-Parteitag: Bamberg bleibt bunt!!! ---
31. Mai 2010
Landkreis Bamberg. Bei der letzten Sitzung der Kreistagsfraktion Grüne/Alternative Liste ging es um eine Bilanz der letzten beiden Jahre Kreistagsarbeit, die Festlegung von Schwerpunkten für die nächste Zeit und um die turnusgemäß anstehenden Neuwahlen der Fraktionsvorsitzenden.
Mehr »"Die Kommunen nicht verhungern lassen!"
10. Mai 2010
Sepp Daxenberger in Königsfeld
Königsfeld. Gut besuchte präsentierte sich der Schleuppner-Saal, als Erste Bürgermeisterin Gisela Hofmann und der Kreiskassier der Grünen, Gerhard Olesch, den Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bayerischen Landtag, Sepp Daxenberger, in Königsfeld begrüßten. Neben zahlreichen Gemeinderäten und Bürgern Königsfelds waren unter den Gästen mit Jakobus Kötzner und Jonas Merzbacher auch die Bürgermeister aus Frensdorf und Gundelsheim auszumachen. Gisela Hofmann stellte zunächst ihre Gemeinde vor und ging dabei auf die aktuellen Probleme, so etwa die schleppende DSL-Versorgung der Gemeindeteile oder die Sorgen der Königsfelder im Hinblick auf das geplante Wasserschutzgebiet Hollfelder Mulde. Mehr »
Sepp Daxenberger am 06. Mai in Königsfeld!
Vorankündigung: Am 06. Mai 2010 spricht Sepp Daxenberger, Franktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag, bei unserer Veranstaltung im "Schleuppner-Saal" in Königsfeld!!!

19.30 Uhr / Königsfeld / Schleuppner-Saal ---- Bitte weitersagen!
Mehr »Die Grünen wollen neue Leitlinien zur sozialen Versorgung
14. April 2010
Der Bezirk soll die Versorgung psychisch Kranker und Menschen mit Behinderung neu definieren
Rattelsdorf. Die Grünen fordern vom Bezirk Oberfranken seine sozialen Aufgaben künftig an neuen Leitlinien zu einer qualitativ hochwertigeren Versorgung zu orientieren. Dies wurde bei einer Veranstaltung der Landkreis-Grünen in der AWO-Einrichtung „Haus an der Itz" in Rattelsdorf deutlich. Mehr »
Weltnaturerbe Steigerwald?
29. März 2010
Die Steigerwald-Diskussion geht in die nächste Runde. Nun verabschiedet sich die CSU also (vorläufig?) von der Idee eines Nationalparks, möchte aber stattdessen den Titel "Weltnaturerbe" für den Steigerwald beantragen. Ein Unterfangen, dass realisitsch betrachtet wohl kaum möglich sein wird. Bislang bewerben sich vier deutsche Nationalparks und ein Biosphärenreservat um den Titel. Mehr »
Mittelschule ist eine Mogelpackung
18. Februar 2010
Die Grünen kritisieren die Einführung der Mittelschule und ermuntern die Schulen im Landkreis am EU-Schulobstprogramm teilzunehmen
Unterhaid. Deutliche Kritik übten die Grünen bei einem Treffen von Kreistagsfraktion und Vorstandschaft an der Bildungspolitik der Staatsregierung.
Das absehbare Scheitern eines Schulverbundes Stegaurach-Lisberg-Walsdorf-Priesendorf etwa zeige, dass die Mittelschule „nichts anderes als eine Mogelpackung sei,“ wie es Kreisrat Bernd Fricke formulierte. Letztendlich komme das heraus, was schon seit Jahren im Gespräch sei, nämlich nur noch vier Hauptschulen im Landkreis. Andreas Lösche monierte, dass die Staatsregierung die Kommunen mit den zusätzlichen Kosten, wie etwa dem anfallenden Transport der Schüler, im Regen stehen lasse. „Hier wird das Konnexitätsprinzip mit einem miesen Trick umgangen,“ sagte Lösche. Kultusminister Spaenle schaffe an, die Aufwandsträger müssten bezahlen, wollten sie ihre Hauptschule zumindest zum Teil behalten. Außerdem sorge das „ewige Herumdoktern an den Schulen“ für wenig Planungssicherheit bei den Kommunen, die etwa die Gebäude instand halten müssten. „Wie schon beim G8 wird wieder gemurkst,“ sagte Lösche. Mehr »
Starke Argumente!
18. Januar 2010
Besser hätte man das Thema kaum journalistisch aufarbeiten können: Mit einem hervorragenden Artikel nahm sich der Fränkische Tag unseren Vergleichszahlen in Sachen Tourismusentwicklung und Fördermittel zu den bayerischen Nationalparks und dem Naturpark Steigerwald an. Dazu gabe es einen Kommentar, der den Nagel auf den Kopf trifft, denn genau so ist es: Wer wirkliche Regionalförderung für den strukturschwachen Steigerwald möchte, der sollte sich der Idee eines Nationalparks auf keinen Fall verschließen! Mehr »
Gütesiegel „Nationalpark“ birgt großes Potential
12. Dezember 2009
Steigerwald: Die Grünen präsentieren bei einer Pressekonferenz in Nürnberg Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung und zum Tourismus in Natur- und Nationalparks.
Nürnberg. Eine Nationalparkausweisung würde nach Überzeugung der Grünen deutlich positive Impulse in den Steigerwald bringen. Dabei berufen sie sich auf Zahlen der Staatsregierung zu Tourismus und Wirtschaftsentwicklung, die Anfragen der Grünen im Landtag unter Federführung von MdL Christian Magerl, Vorsitzender des Umweltausschusses im Landtag, ergaben.
Allein die Zuschüsse für die beiden Nationalparke Bayerischer Wald und
Berchtesgadener Land im Vergleich zu den Summen, die für den Naturpark Steigerwald in den vergangenen Jahren flossen, zeigten, welche finanziellen Impulse für die strukturschwache Region erreicht werden könnten, betonte Markus Ganserer, mittelfränkischer Bezirksvorsitzender der Grünen. So seien seit 2002 über 80 Millionen Euro in den Bayerischen Wald geflossen, während der Naturpark Steigerwald gerade einmal etwas über eine Millionen erhalten habe. Bei der Nationalparkverwaltung arbeiteten über 200 Menschen, der Naturpark hingegen beschäftige lediglich eine Halbtagskraft.
Mehr »Geheimmission statt Bürgernähe - Das Stegauracher Drehbuch des Scheiterns
24. November 2009
Debring. Bei einer Informationsveranstaltung der Kreisgrünen in Debring zum dort geplanten Reha-Zentrum für Patienten mit Doppeldiagnosen wurden die Gründe für das Scheitern dieser Einrichtung durch den Gemeinde- und Kreisrat Bernd Fricke erläutert.
Neben der aufgeheizten Stimmung war ein wesentlicher Grund, dass der Gemeinderat und die Bürger erst im August 2009 von dem Vorhaben erfuhren, während dem Landrat und dem Bürgermeister nachweislich seit Juli 2008 bzw. seit Januar 2009 dieses Projekt bekannt war. Auch danach habe es von beiden Politikern keinerlei Bereitschaft gegeben, offen auf die Bevölkerung zuzugehen und über die Sorgen und Ängste zu diskutieren. Stattdessen wurde über die „niederen“ Beweggründe der Bürger geschimpft und eine Unterschriftenliste von 850 Bürgern sei einfach abgetan worden. „Wenn ein Landrat und ein Bürgermeister nicht in der Lage sind, den Diskussionsprozess zu moderieren und die Bürger nicht ernst nehmen, dann ist so ein Anliegen von vorne herein zum Scheitern verurteilt“, sagte Fricke. Bei Hofheim habe man vor dem Umzug einer ähnlichen Einrichtung ein Jahr Öffentlichkeitsarbeit geleistet, sei von Haustüre zu Haustüre gegangen, um so erfolgreich die Zustimmung der Bürger zu gewinnen.
Bayern-Grüne stimmen für Nationalpark Steigerwald
23. November 2009
Bamberg. Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Grünen bei ihrem Landesparteitag in Bamberg für die Einrichtung eines Nationalparkes im nördlichen Steigerwald.
In seiner Rede vor den knapp 300 Delegierten im Bamberger Congress Centrum betonte Andreas Lösche, Kreisvorsitzender der Grünen Bamberg-Land, ein Nationalpark sei „die ideale Symbiose aus notwendigem Naturschutz und einer vernünftigen strukturellen Förderung der Region“. Die Bundesregierung selbst habe
das Ziel ausgegeben bis 2020 fünf Prozent des Waldes aus der Nutzung zu nehmen. Dabei komme Bayern beim Schutz des Ökosystems Buchenwald eine besondere Verantwortung zu, denn knapp ein Viertel der deutschen Buchenwälder lägen im Freistaat. Nun gelte es „bei den Menschen vor Ort und auf den politischen Ebenen“ weiter für die Nationalparksidee zu werben.
Scharf kritisierte Lösche die bayerische Staatsregierung, die erst im Januar eine Machbarkeitsstudie abgelehnt hatte. „Wer gar nicht wissen will, wie die Zukunft des Steigerwaldes aussehen kann, der steht einer positiven Entwicklung der Region im Weg,“ sagte Lösche.
Mehr »Sozialtherapeutische Einrichtung in Debring ist vom Tisch
20. November 2009
Debring. Die umstrittene Sozialtherapeutische Einrichtung für Suchtkranke im Stegauracher Ortsteil Debring ist vom Tisch. Dies verkündete Kreis- und Gemeinderat Bernd Fricke bei einer Veranstaltung der Grünen am Donnerstag Abend in Debring.
Der Investor habe sein Vorhaben zurückgezogen, bestätigte Fricke, und sorgte damit für Erleichterung bei den vielen Bürgern, die zu der Veranstaltung gekommen waren.
Es sei vor allem „die Art des Vorgehens“ von Seiten des Bürgermeisters und des Landrates in seiner „unvereinbaren Doppelrolle“ auch als Bezirkstagspräsident gewesen, die dem Projekt von vorne herein Ablehnung entgegen brachte. „Anstrengungen zu einem offenen Diskussionsprozess mit den Anwohnern wurden zu keiner Zeit unternommen,“ sagte Fricke und erklärte, dass ein derartiges Projekt, das verständlicherweise Befürchtungen auslöse, nicht als „Geheimmission“ durchgezogen werden könne. In Stegaurach sei dies aber der Fall gewesen.
Nach Auffassung der Grünen sei die Einrichtung außerdem von Anfang an viel zu groß geplant gewesen. Sie wäre das zweitgrößte Therapiezentrum dieser Art in Bayern gewesen.




